HISTORISCHES

Bereits einmal hat sich in Krimml ein Stück Weltgeschichte ereignet. Im Jahre 1947 haben etwa 5.000 jüdische Flüchtlinge einen besonders schwierigen Weg in die Freiheit beschritten: Über den Krimmler Tauern.

In der Nachkriegszeit lautete die damals ausgegebene Parole: „Einfach wegschauen!“ Es gab aber auch Menschen, die nicht weggeschaut haben. Diese haben die anderen Menschen ohne Heimat, in all ihrer Not und Verzweiflung gesehen und konnten nur Eines: HELFEN! Einer dieser „Leuchttürme“ war Frau Liesl Geisler, die Wirtin des Krimmler Tauernhauses, die „Mutter“ der Flüchtlinge.

Um an diese Ereignisse von damals zu erinnern und um die Schicksale der heutigen Flüchtlinge zu thematisieren, startete der gebürtige Salzburger Ernst Löschner „Alpine Peace Crossing“ als Initiative, die allen Flüchtlingen auf der Welt gewidmet ist.

2007 fanden der erste Krimmler Friedensdialog und die erste Gedächtnisüberquerung des Krimmler Tauern statt, Schritt für Schritt auf demselben Weg, den die Flüchtlinge 1947 gegangen waren. Gemeinsam mit der Gemeinde Krimml wird nun jedes Jahr der Krimmler Friedensdialog und die APC–Friedenswanderung organisiert. Damit verknüpfen wir eine Botschaft des Friedens. Wir appellieren an alle Menschen, jenen zu helfen, die auf der Flucht sind, und bemühen uns selber, Flüchtlinge und Asylwerber in Österreich in akuten Notlagen finanziell und immateriell zu unterstützen.

Aufbauend auf dieser Initiative wurde 2011 „Alpine Peace Crossing“ als Verein für Flüchtlingshilfe gegründet; die aktuelle Homepage hat nun primär die Themen des Vereins im Fokus.

Aus der Gründungsphase der Initiative „Alpine Peace Crossing“ gibt es zahlreiche wichtige Artikel und Berichte zum jüdischen Exodus 1947 über den Krimmler Tauern, die auf der alten Homepage ihren Platz hatten und die wir nun in den Untermenüpunkten zu diesem Eintrag untergebracht haben.