Hain der Flucht – Widmungsträger*innen

Ihre Bios, ihre Statements

Bis heute sind über 440 Personen bedacht. Nach und nach stellen wir sie vor oder teilen ihre Kommentare mit Ihnen.

 

Brigitte Elmecker, APC-Baum

Ich habe mich in meinem Leben immer wieder sozial engagiert, sei es für AFS (Austauschprogramme für Interkulturelles Lernen), kath. Jungschar, Caritas …  Den Verein für Sozial- und Flüchtlingshilfe – Alpine Peace Crossing – unterstütze ich insbesondere, da ich das Konzept der Verknüpfung des Erinnerns und Gedenkens der Flucht von Juden über den Krimmer Tauern mit aktiver, engagierter und zeitgemäßer Hilfe für Flüchtlinge, die heute in Österreich sind, als besonders herausragenden humanitären Ansatz betrachte. Der Hain der Flucht ist ein spezieller Ort des Gedenkens an alle Flüchtlinge weltweit – gestern, heute, morgen. Brigitte Elmecker

 Michael Kerbler
Baum der Medien, Film & Kommunikation

Ohne Pressefreiheit keine Gedankenfreiheit keine Meinungsfreiheit
Warum hier im „Hain der Flucht“ dieser Baum, mit dem an die Bedeutung der Medien erinnert wird, steht?
Weil es ohne freie Presse keine Pressefreiheit gibt.
Weil es ohne Pressefreiheit keine Gedankenfreiheit und keine Meinungsfreiheit geben kann. Und wenn die Meinungsfreiheit gefällt wurde, dann sind davor schon längst auch Versammlungsfreiheit und Religionsfreiheit, also das Recht Gewerkschaften zu gründen oder seinen Gottesdienst zu feiern, abgeschafft worden.
Aber wir haben das Recht auf Recht, so hat es die Philosophin Hannah Arendt einst formuliert. Das ist wohl der wichtigste Leitgedanke für die UN-Menschenrechtsdeklaration, deren erster Satz lautet: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“
Wir alle haben ein Recht auf Leben. Flucht ist eine uns angeborene Reaktion, wenn unser Leben in Gefahr ist. Wenn Sicherheit gesucht wird, wenn Menschen sich mit ihren Kindern in Sicherheit bringen müssen. Dort wo Menschen auf der Flucht sind, dort wo die Versammlungsfreiheit aufgehoben ist, dort hat die Presse schon längst aufgehört frei zu sein. Das muss nicht bedeuten, dass Pressezensur verhängt wurde. Wir wissen von „Reporter ohne Grenzen“, dass Journalisten und Journalistinnen zusammengeschlagen, inhaftiert, gefoltert, ja ermordet werden, um sie mundtot zu machen. Das Ziel ist klar: die journalistische Zunft des Landes soll damit zum Schweigen gebracht werden. Oder in die Emigration, zur Flucht gezwungen werden.
So gesehen kann dieser Baum im „Hain der Flucht“ als wichtiger Indikator betrachtet werden. Fällt der Baum, weil er morsch oder umgesägt wurde, fällt die unabhängige Presse, dann bald andere Freiheiten. Und es dauert nicht lange, und es sind wieder Menschen auf der Flucht.
Damit dies nicht geschieht gilt es die (ökonomische) Freiheit der Presse, des Radios, des Fernsehens und des Internets zu verteidigen. Hier in Österreich, in Europa, weltweit.
Ich erinnere an Stéphane Hessel, der zuerst in der Résistance, der französischen Widerstandsbewegung, gegen die Nazis gekämpft hat und nach dem Zweiten Weltkrieg an der Formulierung der UNO-Menschenrechtsdeklaration mitgewirkt hat. Hessel hat uns stets dazu aufgefordert Geist und Inhalt dieser Charta zu verteidigen und uns zugerufen: „Engagiert euch!“ Müßig auf den bequemen Plätzen der Zuschauerdemokratie zu sitzen (unter)stützt nur jene, die eine Gesellschaft präferieren, in der man das Recht zahnlos, die Justiz blind und die Menschen gleichgültig füreinander macht.
„Ich habe immer daran geglaubt, dass das Gegenteil von Liebe nicht Hass ist, sondern Gleichgültigkeit. Das Gegenteil von Glaube ist nicht Überheblichkeit, sondern Gleichgültigkeit. Das Gegenteil von Hoffnung ist nicht Verzweiflung, es ist Gleichgültigkeit. Gleichgültigkeit ist nicht der Anfang eines Prozesses, es ist das Ende eines Prozesses.“ Friedensnobelpreisträger Elie Wiesel, der die KZs Auschwitz und Buchenwald überlebte, hat uns diese Gedanken hinterlassen.
Unsere Gleichgültigkeit kann uns die Freiheit kosten.
Und jetzt stellen Sie sich kurz vor, es schreibt dann niemand darüber.
Weil es keinen freien Journalismus und keine freien Medien mehr gibt.
©Michael Kerbler

 Alexander van der Bellen
Fluchtstein Krimmler Kees

Alexander van der Bellen: Geboren am 18. Jänner 1944 in Wien.  Studium der Volkswirtschaft an der Universität Innsbruck, Universitätsprofessor für Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Innsbruck und Wien. Landtagsabgeordneter, Nationalratsabgeordneter, Klubobmann und Bundessprecher der österreichischen Grünen. Am 26.1.2017 wurde Alexander Van der Bellen zum 9. Bundespräsidenten der Republik Österreich angelobt.

 

Simon Wiesenthal (re.; mit Lukas & Ernst Löschner anl. seines  95. Geburtstags, 2004)
Fluchtstein Krimmler Kees

“Wie bekannt, widmete mein Vater sein Leben der moralischen Wiedergutmachung, indem er Nazimörder einer gerechten Bestrafung zuführte, und gab gleichzeitig den Opfern die Würde und Selbstachtung, die jahrelang mit Füßen getreten wurden, zurück. 
Vielleicht weniger bekannt ist, dass  meinem Vater jeder in seiner Existenz  bedrohte Mensch am Herz lag, ungeachtet ob Jude oder Nichtjude, egal welcher  Minderheit zugehörig.  Aus eigener bitterer Erfahrung wusste er, was es bedeutete, alles zu verlieren, flüchten zu müssen, um sein Leben zu retten. Ich bin mir sicher, dass er – der ewige Optimist – den Hain der Flucht als Erinnerungsstätte und als Dank an die tapferen Menschen, die die Flucht über den Tauernpass möglich gemacht hatten, sehr geschätzt hätte. Er ist ein leuchtendes Beispiel des Sieges über das Böse.” 
Paulinka Kreisberg – Wiesenthal 

 Felix Gottwald
Baum des Sports

 “Es liegt in der Natur menschlicher Lebenswege, dass sie aus Höhen und Tiefen bestehen, selbst wenn man das Glück wie wir hat, seinen Weg in einem sicheren, freien Land gehen zu dürfen. Wie es sich aber anfühlen muss, wenn der persönliche Lebensweg zum Fluchtweg wird, das können sich die allermeisten von uns nicht vorstellen. Heimatlosigkeit, Angst, Flucht: Dieses Schicksal hat Menschen zu allen Zeiten betroffen und tut es heute mehr denn je. Und deshalb ist wichtig, dass uns dieses menschliche Schicksal betroffen macht und wir uns auch betroffen fühlen. ALPINE PEACE CROSSING leistet hier mit seiner wesentlichen Arbeit einen wertvollen humanitären Beitrag.“
Felix Gottwald, erfolgreichster Olympiasportler Österreichs, Autor, Trainer, Coach und Vortragender

 Wendy Olesker
Baum der Wissenschaften

Grove of Flight is a Symbol of Hope for refugees all over the world today and carries particular meaning for myself, my parents, Fran and Bob Boehm, and my family. Having been born during the Holocaust but not uprooted by it, my parents instilled in us a concern for peace, justice, and support for humanity. They dedicated their lives to such ideals, my mother though political activism and my father by applying the best legal minds, his own included, to battle against inequality and oppression. In my own way by helping traumatized individuals come to understand and master their conflicts and experiences, I hope to have made some small contribution. Grove of Flight is exactly the kind of pursuit of which they would have been so proud to be a part.”  
Wendy Olesker

Dr. Olesker is a Training and Supervising Analyst at the New York Psychoanalytic Institute and Associate Clinical Professor at the New York University Postdoctoral Program in Psychoanalysis and Psychotherapy. She is Senior Editor of The Psychoanalytic Study of the Child and on the Editorial Board of The International Journal of Psychoanalysis.Presently she is Director of the Postdoctoral Fellowship Program at the New York Psychoanalytic Institute.

Susanna Vötter-Dankl und Christian Vötter
NGO-Baum

Susanna Vötter-Dankl Von 1990 bis heute: Kultur- und Projektmanagement. Leiterin der Leopold Kohr®-Akademie und des Leopold Kohr-Archives, Salzburg und Neukirchen. Initiierung einer Reihe von intern. Filmprojekten, Entwicklung und Umsetzung Publizistischer Konzeptionen. Gründung der Multimedia-Schatzkammer TV. Gründungsmitglied der Schatzkammer Hohe Tauern. Fachlehrer für Kulturtouristik/Kultur- und Projektmanagement – Entwicklung eines fächerübergreifenden Lehrplans in den Fachschulen für wirtschaftliche Berufe, Bramberg. 1995 Schule der Selbstversorgung. 1990 – heute: Verlagsleitung TAURISKA.  

Christian Vötter Von 1990 bis heute: Kultur- und Projektmanagement, Talent- und Wirtschaftsförderung sowie Vorträge, Ausstellungen, Symposien und Veranstaltungen. Leiter der Leopold Kohr®-Akademie, Salzburg und Neukirchen. Initiierung einer Reihe von internationalen Filmprojekten, Entwicklung und Umsetzung Publizistischer Konzeptionen. Gründung der Multimedia-Schatzkammer TV. Gründungsmitglied der Schatzkammer Hohe Tauern. Fachlehrer für Kulturtouristik/Kultur- und Projektmanagement – Entwicklung eines fächerübergreifenden Lehrplans in den Fachschulen für wirtschaftliche Berufe, Bramberg. 1995 Schule der Selbstversorgung. Geschäftsführung des Projekt Verein Alternativ-Technologie-Zentrum, Salzburg. 1990 – heute: Verlagsleitung TAURISKA. Seit 2008 Unternehmensberater und eigener Handel. 

 Ute Bock
Fluchtstein Krimmler Kees

Vielen, vielen Dank für die Auszeichnung. Ich fühle mich sehr geehrt. Ich hatte immer gehofft, dass ich einmal überflüssig werde. Aber leider haben viele Menschen hier in Österreich noch nicht verstanden , dass Flüchtlinge in erster Linie Menschen sind, Menschen, die vor Hunger und Mord fliehen. Sie brauchen unsere Hilfe. Da kann man nicht einfach wegschauen und sagen, die sollen zurück von wo sie her sind. So funktioniert das nicht. Gott sei Dank gibt es auch viele gute Menschen, die auch so denken und meine Arbeit unterstützen. Seit ein paar Wochen haben wir viele neue Freiwillige,  die mit unseren Flüchtlingskindern lernen, damit sie in der Schule mitkommen. Es sind brave und fleißige Kinder, die ihre Hausaufgaben bei uns machen und Lesen üben. Ich freue mich sehr, dass heute im Kimmler Achental Menschen sind, die bereit sind Menschen in Not zu helfen, egal welche Hautfarbe ein Mensch hat oder woher er herkommt.” Ute Bock


Aba Gefen
Baum # 2

“The ‘Bricha’ (Flight) movement, which was so dear to our father, was all about people helping each other to reach safety and a new homeland. We see the “Grove of Flight” not only as a commemoration of the historical events, but also as a guide for creating a future in which people help those less fortunate, giving shelter, a place to rest, and a sense of peacefulness that is so present in the beautiful scenery of the Krimmler Achental.” Meir and Yehuda Gefen (Söhne von Aba Gefen)

Petra Kronberger
Baum des Sports

Petra Kronberger, geb. 1969 in St. Johann im Pongau, Land Salzburg, ist eine ehemalige Skirennläuferin, 2-fache Olympiasiegerin, Weltmeisterin, 3-fache Gesamtweltcupsiegerin und erste Frau, die in allen 5 Disziplinen Weltcupsiege feiern konnte. Nach ihrem Rücktritt mit 23 Jahren holte sie die Matura nach, studierte Kunstgeschichte und Germanistik und verfolgte für einige Jahre ihren beruflichen Lebensweg als Kunsthistorikerin.2012 kehrte sie zum Skisport zurück und war im Organisationskomitee für die Skiweltmeisterschaft in Schladming 2013 für den Bereich Kultur und Zeremonien zuständig. Seit 2015 ist sie im Österreichischen Skiverband Konsulentin für den Damensport. „Auf der Flucht zu sein heißt Heimatlosigkeit und Suche nach Geborgenheit.”

 Sylvia Hobiger
Baum der Menschenrechte

 Ich wurde am 17. August 1957 in Salzburg geboren und verbrachte meine ersten Lebensjahre in der Steiermark. Danach wurde Salzburg mein Lebensmittelpunkt und ist es bis heute geblieben. Ich begann mich im Jahre 1988 mit der Lehre des Yoga und Vedanta zu beschäftigen. Daraus erwuchs ein starkes Bedürfnis mich der Friedensarbeit zu widmen. Als dann im Jahre 2007 ein Weltfriedensbaum im Salzburger Schlosspark von Hellbrunn gepflanzt wurde, begann ich das Fest zum Weltfriedenstag zusammen mit dem Friedensnetzwerk Salzburg zu organisieren. Die Arbeit für den Frieden hat einen großen Platz in meinem Leben eingenommen. Sylvia Hobiger
 

I am proud to be associated with you and the Alpine Peace Crossing. In my little way, I researched and obtained a Masters degree at the University of London, the title of the Thesis (Is France Anti-Semitic or was it influenced by Germany during the occupation in the 1940s).  I have also been doing research for a PhD degree, the subject is (The role of Jewish women in the resistance movement during the German occupation of France in the 1940s).
My research resulted in discovering the extent of injustice and the guilt of the world for staying silent at the atrocities committed then.  Sadly, the world is still silent on atrocities. You only have to look at the hundreds of thousands of Rohingya Muslims being persecuted by the Myanmar regime and the world stands silent watching children die of disease and starvation
.” Saad Jadir

Andrea Holz-Dahrenstaedt
NGO-Baum

Andrea Holz-Dahrenstaedt, 1959 in Salzburg geboren, mit familiärem Fluchthintergrund (väterliche Familie stammt aus dem ehemaligen Ostpreußen). Menschenrechte und Kinderrechte bzw. der Einsatz für geflüchtete junge Menschen zählen für die Juristin schon lange zu ihren beruflichen Schwerpunkten: in den 90iger Jahren bei Amnesty International und seit 2003 als Kinder- und Jugendanwältin des Bundeslandes Salzburg.


Julia Steinmetz
APC-Baum

Julia Steinmetz is an American attorney, mother of three, German speaking former resident of Vienna, Salzburg, Budapest, Berlin, and London. She has dedicated many volunteer hours to environmental causes and was the Project Leader for Solarize Westchester in her community. Peace through international collaboration and showing honor and respect for refugees grows more important every year.
I am proud to support Alpine Peace Crossing – Charity for Refugee Support!”

 Claire Schocher-Döring
NGO-Baum

Claire Schocher-Döring, geboren und aufgewachsen in Vorarlberg, Ausbildung zur Schauspielerin in Wien, seit früher Jugend als Freiwillige im Roten Kreuz tätig, seit 2011 Leiterin der Abteilung Suchdienst und Familienzusammenführung des Österreichischen Roten Kreuz. Gemeinsames Projekt mit APC und Artist for Syria 2015 – mit den Spenden konnten syrische Familien in der Familienzusammenführung unterstütz werden.

 

Diane Boehm
APC-Baum

My parents Robert and Frances Boehm were the single greatest influence on my political views, care and concern for the world around me and my desire “to make a difference”. They were political activists, landed on Nixon’s Enemies’ List, Major Funder and Supporter for the Center for Constitutional Rights in NYC from its struggling beginnings, and participants in countless organizations from civil and human rights to disarmament and many more in between. As a professional I was a pediatric physical therapist for over 30 years working with children to reach their highest potential motorically. Walking was always the goal whenever possible. Therefore, it was a great honor and privilege to walk with APC for I was walking for all those who could not walk themselves. I walked to honor those who walked as refugees in 1947, those who did not get the opportunity to walk, and those prevented from walking due to disabilities.
I support legislation, politicians and  activitist groups that support immigrants and refugees. At present there is a clean Dream Act that I support thru letter writing, phone calls and petitions to Congress in favor of giving undocumented children and students a clear path to citizenship. This in turn (the hope is) would be extended to all immigrants and refugees. Diane Boehm

 

Yakoov Schwartz,
Ahuva Shamir
 Zeitzeugen-Baum # 13

Our parents Shoshana (Rajzla Brondwajn) and Menachem-Mendel Schwartz, originally from Zamość and Komarów in eastern Poland, fled their homes eastwards in September 1939, shortly before the beginning of the Nazi occupation. Detained by the Soviet authorities, they were sent to labor camps in Siberia, where they spent most of the Second World War and where Yaakov, their first son, was born in 1941. After the war ended, the family lived for a while in Bukhara, Uzbekistan. They later moved to Lodge, Poland, where our mother, who was a certified teacher, taught Jewish orphans who survived the Holocaust. They then returned to their hometowns in Poland, only to find out that almost their entire families were murdered by the Nazis.
Determined to reach the land of Israel, they traveled to Austria via Czechoslovakia. They spent several months in Salzburg and Saalfelden, where our mother continued her work with Jewish orphans who had survived the Holocaust. They were smuggled over the Alps and across the border on the Krimml Tauern Pass into Italy, which hosted numerous Jewish refugee camps. Little Yaakov, almost six years old now, was carried on our father’s shoulders all along the hard journey. Ahuva was born in Milan in 1947, and named after her two late grandmothers, whom she never met.
In 1948 the whole family immigrated to the newly-founded State of Israel. At the beginning life in Israel was not easy, but it was the first time that we lived in a place we could call “home”. In Israel, our mother continued her work as a teacher, teaching Hebrew to generations of elementary school students, many of them new immigrants. Our father, who was a tailor in his profession, found work as a construction worker. Yaakov later on married Ora, with whom he raised three children. Today he is the grandfather of six and great-grandfather of two. Ahuva married Uri, with whom she also raised three children. Today she is the grand-mother of 11 grandchildren. Yaakov Schwartz and Ahuva Shamir

 

 Wilfried Rohm
Baum # 28

“Für sein Flötenspiel bei der Einweihung vom Hain der Flucht“  (anonym)

Paul Rieder
 Baum # 7

Paul Rieder hat zu einer Zeit, zu der sich außer entsprechend informierten Historikern kaum jemand an die Judenflucht über die Hohen Tauern erinnern konnte oder wollte, die öffentliche Erinnerung an diese Zeit und damit APC überhaupt erst ins Rollen gebracht.
Abgesehen davon ist Paul Rieder für unsere ganze Familie in mehrerlei Hinsicht ein großes Vorbild gewesen.
Anni und Wilfried Rohm